Bauherrenhaftpflicht

Ach, könnte das schön sein- ein Häuschen mit Garten... so Wolfgang Neuss und Wolfgang Müller im Film "Das Wirtshaus im Spessart".
Für viele auch heute ein Traum, den man sich gerne erfüllen will. Aber Achtung:
Erst eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen, denn Sie, nicht die Baufirma, sind für die Sicherheit der Baustelle verantwortlich! Baustellen sind immer eine Unfallquelle.
Paragraph 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) besagt, dass jeder für einen schuldhaft verursachten Schaden in voller Höhe einstehen muss.
Das gilt sogar für die angrenzenden öffentlichen Wege. Rutscht jemand vor Ihrem Anwesen aus und verletzt sich, kann er von Ihnen Schadenersatz und Schmerzensgeld verlangen. Eigentümer haften in voller Höhe und gesamtschuldnerisch, also zunächst auch für Schäden die eigentlich andere, wie zum Beispiel Handwerker zu verantworten haben. Wenn Sie später in Ihrem Einfamilienhaus selbst wohnen, erlischt die Bauherrenhaftpflichtversicherung und es übernimmt die Privathaftpflicht den Schadenersatz.

Bauherrenhaftpflichtversicherung- unverzichtbar für jeden Bauherren

Als Bauherr sollten Sie beim Abschluss einer Bauherrnversicherung insbesondere darauf achten, dass die Versicherung einen möglichst hohen Schadensbetrag für Personen- und Vermögensschäden abdeckt. Beachten Sie bei der Wahl der Bauherrnversicherung, dass der Bauherr bei einem negativen Ausgang eines Rechtsstreites ggf. unbegrenzt für mögliche Schadensersatzleistungen aufkommen muss. Auch sollten Sie vor Abschluss der Bauherrnversicherung prüfen, inwieweit Ihr Bauanliegen von der Versicherung unterstützt wird, da der Versicherer sehr präzise zwischen Haustypen und Hausnutzung unterscheidet. Eine geeignete und besonnen gewählte Bauherrnversicherung ist daher eine Pflichtversicherung jeder Person, die ein Grundstück bebauen möchte.